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Ratgeber

Weiterkommen im Maschinenbau: Ausbildung, Techniker, Studium

Die wichtigsten Stufen vom Ausbildungsplatz bis zur Konstruktion und wie du dich bewirbst.

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Der Start: Ausbildung

Mechatroniker, Industriemechaniker, Konstruktionsmechaniker und Anlagenmechaniker lernen jeweils dreieinhalb Jahre im Betrieb und in der Berufsschule. Auf dieser Seite findest du viele Ausbildungsplätze. Welcher Beruf passt, hängt davon ab, ob dich eher Elektrik und Steuerung, eher Metallbearbeitung und Schweißen oder eher Montage und Instandhaltung interessieren. Für die Bewerbung zählen Interesse an Technik, gute Noten in Mathematik und Physik und handwerkliches Geschick, das du zum Beispiel mit Praktika oder Hobbys belegen kannst.

Staatlich geprüfter Techniker

Nach Ausbildung und Berufspraxis kannst du an einer Fachschule den Abschluss Staatlich geprüfter Techniker erwerben, etwa in Maschinentechnik oder Mechatronik. Die Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz sieht dafür mindestens 2.400 Unterrichtsstunden vor, in Vollzeit oder berufsbegleitend in Teilzeit. Voraussetzung ist in der Regel ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufstätigkeit, deren Dauer das jeweilige Land festlegt. Techniker übernehmen häufig Aufgaben in Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Qualitätssicherung oder als Teamleitung. Die berufsbegleitende Variante erlaubt es dir, weiter im Betrieb zu arbeiten, verlangt aber über mehrere Jahre Abend- und Wochenendunterricht. Informiere dich bei den Fachschulen deines Landes über Zugang, Dauer und Kosten.

Studium Maschinenbau

Ein Studium im Maschinenbau oder in verwandten Fächern wie Mechatronik oder Wirtschaftsingenieurwesen führt in Entwicklung, Konstruktion, Projektleitung oder Vertrieb. Viele Unternehmen bieten duale Studiengänge an, bei denen du Praxisphasen im Betrieb mit dem Studium verbindest. Auch mit Berufsausbildung und Berufserfahrung ist ein Studium möglich, die Zugangsregeln legen die Länder und Hochschulen fest.

Zusatzqualifikationen im Beruf

Nicht jeder Schritt braucht einen neuen Abschluss. Lehrgänge in speicherprogrammierbaren Steuerungen, Robotik, Pneumatik oder Hydraulik, Schweißerprüfungen und Schulungen bei Steuerungs- und Maschinenherstellern bringen dich fachlich weiter und lassen sich neben der Arbeit absolvieren. Viele Arbeitgeber übernehmen die Kosten, wenn die Qualifikation für deine Aufgaben gebraucht wird. Frag im Gespräch, welche Weiterbildungen im Betrieb üblich sind und wie sie organisiert werden.

Tipps für deine Bewerbung

  • Nenne konkrete Anlagen, Steuerungen und Programme, mit denen du gearbeitet hast.
  • Beschreibe Projekte, bei denen du eine Inbetriebnahme oder eine schwierige Störung gelöst hast.
  • Gib an, ob und wie viel du reisen kannst und welche Sprachen du sprichst.
  • Füge Nachweise über Schweißprüfungen, Elektrofachkraft-Qualifikationen oder Herstellerschulungen bei.

Für Servicestellen fragen viele Arbeitgeber nach dem Führerschein der Klasse B. Für Ausbildungsplätze im Maschinenbau finden die Auswahlverfahren oft ein Jahr vor Ausbildungsbeginn statt, mit Einstellungstest und Vorstellungsgespräch. Ein Praktikum im Betrieb hilft dir, den Alltag kennenzulernen, und zeigt dem Unternehmen, dass du wirklich Interesse hast. Wenn du Fremdsprachen sprichst, erwähne sie, denn Maschinen werden weltweit ausgeliefert und betreut.

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